Die neue Weihnacht

Gilbert K. Chesterton, B. Greff (Übers.)

xxTYPxx, 220 S.
2004, Nova & Vetera
ISBN 978-3-936741-16-2
22,50 €

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Die neue Weihnacht ist eine Anthologie von 29 einzelnen Texten Chestertons rund um Weihnachten. Sie entstanden in den vielen Jahrzehnten seiner Tätigkeit für verschiedene, zumeist wöchentlich und damit auch stets zur Weihnachtszeit erscheinende Zeitschriften. In dieser erstmals überhaupt in diesem Umfang zusammengestellten Sammlung finden sich ebenso heitere wie besinnliche Texte, Gedichte und Essays, Erzählungen und Abschnitte aus zweien seiner Bücher. Neben einem Essay und einem Gedicht gab es diese Ausschnitte aus Das neue Jerusalem und Der unsterbliche Mensch bereits auf Deutsch. Die Übersetzungen wurden überarbeitet und weil Sie zu den Herzstücken der Gedanken Chestertons über Weihnachten zählen, in die Sammlung integriert. Es handelt sich um die Schilderung seines Besuches in der Geburtskirche und den berühmten Abschnitt "Der Gott in der Höhle", dem bedeutendsten und oft allein zitierten Kapitel aus dem Hauptwerk Der unsterbliche Mensch.

Illustriert wird das Buch von vier Zeichnungen Chestertons und dem Motiv einer Weihnachtskarte, die das Ehepaar Chesterton zum Fest 1913 mit einem Gedicht Chestertons privat drucken ließ.

Ich würde gern alle Weihnachtsaufsätze und -gedichte sammeln. Er schrieb jährlich mehrere, doch jedes Stück ist anders, jedes kommt ihm aus dem Herzen. Christopher Morley meinte: "Eine der einfältig großen Eigenschaften G.K. Chestertons zeigt sich unter anderem darin, daß wir gegen Weihnachten unwillkürlich an ihn denken." Möglich, daß manche Menschen am stärksten durch Haß zum Reformieren angetrieben werden; Chestertons stärkste Triebfeder aber war die Liebe, die nirgendwo klarer aufleuchtet als in all dem, was er über Weihnachten schrieb. Um dieser Philosophie, dieser Liebe, dieser Poesie willen wird man noch nach hundert Jahren in den Seiten von G.K.'s Weekly blättern, wen die Welt bis dahin noch besteht. Es liegt an uns, seinen Nachfolgern, zu sehen, daß sie wahrhaft schöpferisch sind. Die Vernichtung des Bösen ist ein großes Werk, aber sie läßt nur eine Leere zurück, vor der die Natur zurückschreckt. Für die Zukunft hat allein das Schöpferische Wert, und Chestertons Schriften sind schöpferisch.
[Die englische Schriftstellerin Maisie Ward in ihrer gleichnamigen Biographie über Gilbert Keith Chesterton, 1944]

Inhaltsübersicht

  • 1. Kapitel: Drei Geschichten:
    Neue Weihnacht --- Ein Laden voller Geister --- Der moderne Scrooge
  • 2. Kapitel: Orthodoxe Einsichten:
    Das Herz von Bethlehem --- Die Geschichte des Weihnachtsfestes --- Der Geist des Weihnachtsfestes --- Den Geist von Weihnachten behalten --- Ein paar Irrtümer und der Weihnachtsmann
  • 3. Kapitel: Die Geschenke:
    Die Theologie der Weihnachtsgeschenke --- Ein Weihnachtsgeschenk --- Die falschen Bücher zu Weihnachten
  • 4. Kapitel: Lieder und Vorsätze:
    Die Weihnachtsballaden --- Die alten Weihnachtslieder --- Der erste Januar
  • 5. Kapitel: Gesunde Traditionen:
    Anständig Weihnachten feiern --- Weihnachten lieben wie die Kinder --- Weihnachten und die ersten Spiele --- Weihnachten und die bäuerlichen Traditionen --- Weihnachten und die Sparsamkeit der Armen
  • 6. Kapitel - Krieg und Frieden:
    Ein Weihnachten in Frieden --- Weihnachtsritual und Waffenstillstand
  • 7. Kapitel - Feinbilder:
    Der Feind der Weihnacht --- Weihnachten und die Fortschrittsbewegung --- Der neue Krieg um Weihnachten --- Die Verallgemeinerung des Weihnachtsfestes --- Die Vernachlässigung des Weihnachtsfestes --- Weihnachten muß weg!
  • 8. Kapitel - Gedichte:
    Die weisen Männer --- Die Geburt Jesu --- Das Haus der Weihnacht
  • 9. Kapitel - Die Summe:
    Der Gott in der Höhle --- In der Geburtskirche
  • 10. Kapitel: Humor
    Essay zum Stichwort Humor für die Encyclopedia Britannica

 

Gilbert Keith Chesterton (1874 - 1936) war englischer Schriftsteller, Journalist und Essayist, der sich in seinen Schriften mit modernen Philosophien auseinandersetzte und für ideelle Werte eintrat. Unter seinen hundert Büchern sind die bekanntesten "Die Geschichten von Father Brown" (1911 bis 1935).

 

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